
Sicherheit bei der Verwendung von Infrarotheizungen in Umgebungen mit Chemikalien
Wenn Sie Infrarotlampen in Bereichen einsetzen, in denen Chemikalien verwendet werden, kennen Sie bereits die Probleme. Man muss ständig gegen brennbare Dämpfe und Flüssigkeiten kämpfen, die alles zerstören können. Herkömmliche Quarzröhren halten dabei kaum eine Woche durch.
Um Unfälle zu vermeiden, verwenden wir eine Kombination aus intelligenten Sensoren sowie wasserdichten Abdichtungen. Es handelt sich dabei im Grunde um einen Schutzschirm, der die schädlichen Gase von den heißen Elementen fernhält.
Wie das System tatsächlich funktioniert
Wir legen dem Lampengehäuse einfach nur eine Abdeckung auf – das reicht nicht aus. Wir isolieren das gesamte Gerät vollständig. Der Strahler befindet sich in einem verstärkten Gehäuse, das aus Materialien besteht, mit denen Chemikalien nicht in Berührung kommen können. Wir verwenden außerdem widerstandsfähige Dichtungen und abgedichtete Leitungen, damit keine Dämpfe eindringen können.
Doch hier kommt das Kluge: Wir haben Sensoren eingebaut, die jede Sekunde den Innendruck und die Temperatur überwachen. Wenn eine Dichtung versagt oder die Temperatur zu hoch wird, schaltet der Controller sofort den Strom ab. Keine Funken, kein Feuer – einfach ein System, das sich selbst abschaltet, bevor es zu gefährlich wird.
Der Kompromiss: Materialien vs. Wärmeleistung
Wir wählen das Außengehäuse je nach pH-Wert der verwendeten Chemikalien aus. Je nach Konfiguration handelt es sich dabei meist um Borosilikatglas oder spezielle Legierungen.
Allerdings gibt es einen Nachteil: Da wir eine Barriere zwischen der Lampe und der Arbeitsfläche schaffen, geht etwas von der ursprünglichen Wärmeleistung verloren. Das ist eine Art „Sicherheitszahlung“. Um die gewünschte Temperatur zu erreichen, müssen Sie wahrscheinlich die Leistung der Lampe erhöhen oder sie etwas näher an die Arbeitsfläche bringen. Das ist jedoch ein kleiner Preis für die Sicherheit.
Installation und Betrieb
Wir haben diese Lampen so konzipiert, dass sie direkt als Ersatz verwendet werden können – Sie müssen also nicht den ganzen Tag damit verbringen, mit der Technik herumzufummeln. Die Verkabelung erfolgt über explosionsgeschützte Verbinder, damit die Schaltkreise wasserdicht bleiben.
Eine wichtige Regel: Stellen Sie sicher, dass die Erdung wirklich zuverlässig ist. In einer instabilen Umgebung kann bereits eine kleine Menge an Strömen zu Problemen führen.
Überprüfen Sie außerdem alle 500 Stunden die Dichtungen. Chemikalien sind geduldig – doch mit der Zeit werden die Dichtungen verschlissen. Der Austausch einer Dichtung dauert nur wenige Minuten und kostet fast nichts. Doch der Austausch eines beschädigten Reinigungstanks ist ein Albtraum, den man lieber vermeiden sollte.